| Abrechnung: Was ist Was |
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Die Grundsätze der VNWI Musterabrechnung 1. Gesamtdarstellung der Einnahmen und Ausgaben Auf dieser Liste wird die Entwicklung der Geldkonten anhand der Einnahmen und Ausgaben dargestellt. Diese Liste wird im Rahmen der Abrechnung gedruckt, wenn dort die Option „Gesamtdarstellung der Einnahmen und Ausgaben drucken“ gewählt ist.
Die Liste kann auch separat über die Hauptmaske der Hausgeldabrechnung unter dem Punkt „E/A Ausweis“ gedruckt werden.
2. Einzelabrechnung für die Wohnung Die Einzelabrechnung wird nach dem Anschreiben angedruckt. Diese beinhaltet die Darstellung der umlagefähigen und nichtumlagefähigen Kosten, sowie der Erlöse und der Instandhaltungsrücklage. Es handelt sich hierbei um eine Soll-Abrechnungsvorlage ohne Tabellen für die Heiz- und Individualkosten. Der Druck muss zwingend mit der Option „Bemessungsgrundlage in Tabelle drucken“ erfolgen. 3. Übersicht der Abrechnungsergebnisse aller Wohnungen und Ausweis der Rückstände Die Darstellung der Abrechnungsergebnisse aller Wohnungen und den Ausweis der Rückstände auf die Instandhaltungsrückstellung und auf die Bewirtschaftungskosten erhalten Sie über den Sammler 2. Diese Übersicht kann mit der Hausgeldabrechnung angedruckt werden, wenn auf dem Reiter Druckoptionen die Option „Sammler 2“ gesetzt wird. Der Sammler 2 kann erst bei getrennt gebuchter Sollstellung (Bewirtschaftung und Rückstellung) eine korrekte Darstellung liefern.
Ein Beispiel für die Sammelliste 2 sehen Sie angefügt sowie eine Legende für die Berechnung der einzelnen Spalten. Neben der Sammelliste 2 wird auch eine Sammelliste 2 detailliert erzeugt. Die Sammelliste 2 detailliert zeigt als Unterschied zur Sammelliste 2 die Instandhaltungsrückstellung in aufgeschlüsselter Form (sollten mehrere Rückstellungen pro Eigentümer vorhanden sein) an und nicht komprimiert.
Wird bei der Hausgeldberechnung die Option „Alteigentümerberechnung (Standard)“ nicht gewählt, so wird der Alteigentümer bei eventuellen Rückständen auf Bewirtschafutngskosten bzw. der Instandhaltungsrückstellung dennoch mit diesen im Sammler 2 aufgeführt, da die Rückstände des Alteigentümers nicht beim aktuellen Eigentümer angezeigt werden dürfen.
Spalte 1: Darstellung der Bewirtschaftungskosten gem. Einzelabrechnung.
Spalte 2: Darstellung der Beitragsverpflichtung zur Instandhaltungsrückstellung. Spalte 3: Darstellung der Gesamtkosten bestehend aus Bewirtschaftungskosten und Beitragsverpflichtung der Instandhaltungsrückstellung (Spalte 1 + 2). Spalte 4: Hausgeld gem. Sollstellung (beinhaltet: Sollstellung Hausgeld, Instandhaltungsrückstellung, eventl. Sonderumlage). Spalte 5a: Abrechnungsspitze Bewirtschaftungskosten errechnet aus den Bewirtschaftungskosten gem. Einzelabrechnung abzügl. Sollstellung Hausgeld und eventl. Sonderumlage. Spalte 5b: Abrechnungsspitze Instandhaltungsrückstellung errechnet aus der Beitragsverpflichtung zur Instandhaltungsrückstellung abzügl. Sollstellung Instandhaltung (Spalten 5a + 5 b = Spalte 4 abzügl. 3). Spalte 6: Hausgeldzahlung (IST) entspricht den geleisteten Hausgeldzahlungen mit Zuordnung auf die entsprechenden offenen Hausgeldposten (Bewirtschaftung, Rückstellung, event. Sonderumlage). Spalte 7: Der Rückstand bzw. die Überzahlung des Hausgeldes wird aus dem Hausgeld SOLL und der Hausgeldzahlung (IST) errechnet (Spalte 6 abzügl. 4). Spalte 8: Abrechnungssaldo = Abrechnungsspitze Bewirtschaftung + Instandhaltungsrückstellung zuzügl. Rückstand / Überzahlung Hausgeld (Spalte 5 zuzügl. 7). Spalte 9: Rückstand Hausgeld = Differenz zwischen Hausgeld SOLL und tatsächlicher Zahlung (Spalte 4 abzügl. 6). In den Spalten 10 und 11 ist der Rückstand nochmals detailliert in Rückstand Instandhaltungsrückstellung und Rückstand Bewirtschaftungskosten aufgeschlüsselt. Spalte 10: Rückstand Instandhaltungsrückstellung = Differenz zwischen Instandhaltungsrückstellung SOLL und tatsächlicher Zahlung. Spalte 11: Rückstände Bewirtschaftungskosten = Differenz zwischen Hausgeld SOLL (inkl. event. Sonderumlage) und tatsächlicher Zahlung.
4. Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrückstellung und des Sollvermögens Hiermit ist der Druck der Instandhaltungsrückstellung gemeint, welcher entweder als Zusatzseite zur Hausgeldabrechnung oder direkt in die Hausgeldabrechnung mit unterschiedlichen Optionen gedruckt werden kann. Auch hier muss zwingend mit der Option „Bemessungsgrundlage in Tabelle drucken“ gearbeitet werden.
Sollten Sie die Instandhaltungsrückstellung unabhängig von der Hausgeldabrechnung ausdrucken wollen, können Sie auf der Hauptmaske der Hausgeldabrechnung den Button „I.R. drucken“ verwenden.
5. Vermögensstatus Bei dem Vermögensstatus handelt es sich eigentlich um den Nullabgleich. Es wird differenziert zwischen dem Sollvermögen und der Ist-Rückstellung. Dieser kann über den Menüpunkt „Abrechnungen-Nullabgleich“ unter Anwahl unterschiedlicher Optionen angedruckt werden.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 15:52 Uhr |











