Home Tipps und Tricks Hausgeldabrechnung
Neue Abrechnung (BGH Urteil Az. V ZR 44/09 v. 04.12.2009 / Musterabrechnung des VNWI) Drucken E-Mail

Das BGH-Urteil V ZR 44/09 wurde umgesetzt. Wenn Sie WEGs verwalten, beachten Sie bitte auch bereits vor einer Jahresübernahme bzw. ggf. vor der ersten Sollstellung für das neue Jahr eine geänderte Vorgehensweise.

Es ist nun möglich, je Instandhaltungsrücklage ein weiteres Sollstellungskonto anzulegen. Dieses Konto muss die Kontofunktion 29 haben. Über dieses Konto wird für jede Rücklage der Sollstellungsbetrag eingebucht.

FAQBild1_n

Das neue Konto ist in der Instandhaltungsrücklage für die jeweilige Instandhaltung zu hinterlegen.
Auch hier muss je Instandhaltungsrücklage ein gesondertes Konto hinterlegt werden (wie schon für den Nullabgleich).

FAQBild2_n

Die Jahresübernahme in WEGs muss nun – auch bei Abrechnungen nach Istvorauszahlungen – mit Vortragssätzen und OPs erfolgen, damit die Abrechnung zukünftig richtig arbeiten kann. Dies gilt auch schon für die Jahresübername von 2010 nach 2011. Die Jahresübernahme schlägt Ihnen bereits die entsprechenden Einstellungen vor. Möchten Sie die Voreinstellungen (bezogen auf die OP-Übernahme) ändern, benötigen Sie entsprechende Rechte.

FAQBild3_n


Das neue bzw. gesplittete Hausgeld ab Januar 2011 kann unmittelbar über den Wirtschaftsplan (vor der Sollstellung oder bereits vor der Jahresübernahme) errechnet und eingebucht werden.

FAQBild4_n

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den Wirtschaftsplan rückwirkend für die nächste Abrechnungsperiode (also z.B. zum 01.04.2011 mit Differenzbuchung für 3 Monate, da die Abrechnungsperiode zum 01.01.2011 beginnt) mit dem neuen Hausgeld berechnen zu lassen. Die gesplitteten Beträge (Hausgeld und Sollstellung für Instandhaltungsrücklagenanteil) werden dann kumuliert für die abgelaufenen Monate, jedoch je Sollstellungskonto separat als Differenz eingebucht.

FAQBild5_n

Für den Ausweis der Ist-Rückstellung in der Abrechnung 2010 können die Instandhaltungsvorauszahlungen über die Nebenkostendatei eingegeben und im Ausweis der Ist-Rückstellung berücksichtigt werden. Über das Instandhaltungsrücklagenmodul kann die tatsächlich geleistete Vorauszahlung gesplittet auf den Anteil Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklage berechnet werden (wie bereits auch in der Abrechnung 2009 über den Druck des detaillierten Rücklagennachweises) und dann an die Nebenkostendatei übergeben werden.
Es wird hierbei das Verhältnis gerechnet zwischen Bewirtschaftung und Instandhaltungsrücklage. Um es einfach zu machen:
Das monatliche Hausgeld für den Eigentümer beträgt 150 €, somit 1.800 € pro Jahr. Sein Anteil an der Instandhaltungsrücklage sind 600 €, was einem monatlichen Betrag von 50 € entspricht.
 

Sollte der Eigentümer nicht alles gezahlt haben, kommt es nun natürlich darauf an, wie Sie die Verteilung vorgenommen haben. (Erst Bewirtschaftungskosten, erst Instandhaltungsrücklage oder prozentuale Aufteilung der Zahlung). Hiernach werden dann die Zahlungen des Eigentümers bei der Instandhaltungsrücklage berücksichtigt.

FAQBild6_n
Um nun die gesplitteten Vorauszahlungen in der Abrechnung zu berücksichtigen, ist die neue Option „IHR Zahlungen aus NK-Datei“ zu setzen. Bitte setzen Sie keinesfalls die Option "Vorauszahlungen aus NK-Datei", da in der Nebenkostendatei aktuell die tatsächlich geleisteten Vorauszahlungen enthalten sind und dann trotz der Option Soll-Vorauszahlungen die Ist-Vorauszahlungen angedruckt werden würden.

FAQBild7_n


Abrechnungsergebnisse verbuchen

Für die Option Wirtschaftsplan können die Einzelbeträge der neuen Vorauszahlungen unter Buchungen bearbeiten überarbeitet werden. Hierfür ist eine neue Anzeige hinzugekommen. Um die Buchungssätze zu bearbeiten muss zuvor der gewünschte Eigentümer gewählt werden, anschließend die Änderung eingeleitet werden und dann können im unteren Teil der Maske die Beträge für Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklagen überarbeitet werden. Nach Speichern der Änderungen können die geänderten Beträge über das Modul in die Stammdaten / Wohngelderhöhung übergeben werden.

 


Für die Wohngeldabrechnung werden die Beträge des Abrechnungsergebnisses gesplittet auf die Sollstellungspositionen für die Instandhaltungsrücklage sowie das hinterlegte Buchungskonto für das Abrechnungsergebnis, um dort das Abrechnungsergebnis der Bewirtschaftungskosten zu buchen.

Das (zu buchende) Abrechnungsergebnis errechnet sich wie folgt:

1) Beim Eigentümer eingebuchte Sollstellung Bewirtschaftungskosten ./. seinem Anteil an Bewirtschaftungskosten aufgrund seiner Verteilungsschlüsselanteile = Abrechnungsspitze hierfür.
2) Beim Eigentümer eingebuchte Sollstellung Instandhaltungsrücklage ./. seinem Anteil an der Instandhaltungsrücklage aufgrund seiner Verteilungsschüsselanteile = Abrechnungsspitze hierfür. (hier können sich nur Rundungsdifferenzen ergeben, da der monatliche Anteil an der IHR nicht gleich dem Jahresanteil ist)

Ist die Option "Rücklagenanteil separat buchen" gesetzt, so wird die Abrechnungsspitze der Bewirtschaftungskosten gegen das Konto Erlöse Abrechnungen und die Abrechnungsspitze der Instandhaltungsrückstellungen gegen die entsprechenden Sollstellungskonten gebucht. Wird die Option „Rücklagenanteil separat buchen“ ausgeschaltet, so wird das Abrechnungsergebnis in einer Summe gebucht (gegen das Konto Erlöse Abrechnungen). 

 

Wohngeldabrechnung_verbuchen

 

Bitte beachten Sie, dass die Option "Rücklagenanteil separat buchen" für das Einbuchen des Abrechnungsergebnis 2010 nicht gesetzt sein darf, da die Instandhaltungsrückstellung in 2010 nicht separat ins Soll gestellt wurde. 

abrechnungsergebnisse_verbuchen




OP Umbuchungsautomat

Über ein gesondertes Modul können die durch die (bisherigen) Abrechnungsergebnisse in einer Summe übergebenen Buchungssätze für die Abrechnungsergebnisse gesplittet werden auf Abrechnungsergebnisse Bewirtschaftung und Instandhaltungsrücklage, sofern in den Abrechnungsergebnissen offene Hausgelder enthalten sind. Andernfalls können Sie die offenen Hausgelder aus Vorjahren bearbeiten.

Das Modul nennt sich Umbuchungsautomat und ist zu finden unter Abrechnungen.

FAQBild11_n

Geben Sie hier das Objekt ein, für das Sie die Vorträge oder die offenen Hausgelder Vorjahre aufsplitten möchten sowie anschließend das Konto, auf dem die Abrechnungsergebnisse oder offenen Hausgelder bisher (in einer Summe) eingebucht wurden.
Das Konto für die Instandhaltungssollstellung wird automatisch erkannt.


Nun können Sie über den Button „EG laden“ die Daten der Eigentümer aufrufen, um diese zu verändern.
FAQBild12_n

Tragen Sie nun in der Spalte des Instandhaltungsrücklagensollstellungskontos (im Beispiel 0008110) den Betrag ein, der vom Eigentümer für die Rücklage nicht gezahlt wurde und von dem Konto Erlöse Abrechnungen oder Sollstellung Hausgeld umgebucht werden soll.
Möchten Sie im Rücklagennachweis unter der Position Ist-Rückstellung den Anfangsbestand der Ist-Rückstellung und Zahlungen aus Beitragsverpflichtigungen Vorjahre bereits im Jahr 2010 darstellen können, so sind die alten Abrechnungsergebnisse bzw. offene Hausgelder Vorjahre über den OP Umbuchungsautomaten bereits zu splitten auf Abrechnungsergebnis Bewirtschaftungskosten bzw. offene Hausgelder Vorjahre und Abrechnungsergebnis Instandhaltungsrücklage bzw. offene Instandhaltungsrücklage Vorjahre und die Zahlungen ggf. neu zuordnen.
Prüfen Sie im Vorfeld mit Hilfe des detailliertem Rücklagennachweis, ob noch Rückstände per 31.12.2009 bestehen und wie hoch der Anteil der Instandhaltungsrückstellung ist. Nur dann ist überhaupt eine Aufteilung notwendig.
Bei einer Abrechnung nach Soll-Vorauszahlungen müssen die Rückstände aufs Hausgeld aufgeteilt werden, da im Abrechnungsergebnis keine Instandhaltungsrücklage enthalten sein dürfte.
Bei einer Abrechnung nach Ist-Vorauszahlungen müssen Sie die Abrechnungsergebnisse entsprechend aufteilen.

FAQBild13_n

Die OP-Korrekturen erfolgen mit der OP-Nummer IHR-KORR auf den letzten Tag des vorherigen Buchungszeitraumes. Nimmt man die Korrektur im Wirtschaftsjahr 2011 vor, so wird die OP-Korrektur mit Datum 31.12.2010 eingestellt.
Als OP-Bezeichnung wird der von Ihnen eingetragene Text im Feld Bezeichnung übernommen. Lassen Sie das Feld frei, wird der Text IHR Korrektur verwendet.

FAQBild14_n

Der von Ihnen vorgegebene Betrag wird dem Konto Erlöse Abrechnungen bzw. Sollstellung Hausgeld negativ belastet (also gutgeschrieben) und gegen das Sollstellungskonto für die Instandhaltungsrücklage eingestellt.


Diese Aufteilung ist wichtig für den Ausweis des Anfangsbestands der Istrücklage im Rücklagennachweis, insbesondere auch zum Ausweis von Zahlungen auf rückständige Instandhaltungsbeträge (Zahlungen aus Beitragsverpflichtungen Vorjahre).

FAQBild15_n

Anpassung der Vorlagen
In den Vorlagen wurden für die Darstellung der Instandhaltungsrücklage neue Platzhalter geschaffen. Es wurden auch neue Mustervorlagen erstellt. Die Vorlagen müssen entsprechend angepasst werden:

Wohngeldabrechnung
In der Wohngeldabrechnung können die Vorauszahlungen für Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklage über neue Platzhalter ausgewiesen werden. Bitte beachten Sie, dass dies mit der Option Sol-Vorauszahlungen erst ab der Abrechnung 2011 möglich ist. Die Inhalte der Platzhalter können in den Optionen der Wohngeldabrechnung / Texte I eingetragen werden.


FAQBild16_n

Summe Vorauszahlungen $WohngeldBez$^T$WohngeldSumme$^T$WohngeldAnteil$
Summe Vorauszahlungen $InstRLBez$^T$InstRLSumme$^T$InstRLAnteil$

Es handelt sich hierbei um die Bezeichnung, die Summe und den Anteil von Wohngeld und Instandhaltungsrücklage. Tabstopps (als Platzhalter) werden über dieses Zeichen dargestellt: ^ (üblicherweise links neben der 1 auf der Tastatur).

Die Platzhalter, die diese Texte auslösen, lauten:
$VorauszahlungenWohngeld$
$VorauszahlungenInstRL$


Wirtschaftsplan

Im Wirtschaftsplan kann nun die neue Vorauszahlung gesplittet werden auf Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklage. Hierfür sind neue Platzhalter und auch neue Tabellen entstanden. Mit dem Update wird eine entsprechende Mustervorlage mitgeliefert. Zudem wurden Platzhalter für die Erlöse bereitgestellt:

$SUMESGES$ Gesamtsumme der Posten (Erlöse)
$SUMESABR$ Summe Anteil Voll
$SUMESANT$ Summe des Zeitanteils
$ZSUMMEESTEXT$ Zwischensumme
$SUMALLEGESKOSTENES$ Addition aller Gesamtsummen
$SUMALLEES$ Gesamtsumme Zeitanteil
$SUMESANTMONAT$

Summe des Zeitanteils pro Monat


Die Tabellen für die umlagefähigen und nicht umlagefähigen Kosten müssen gekennzeichnet werden. Hierfür müssen in der Tabelle in die Zeile 2, Spalte 2 die Platzhalter $table_uml$ und $table_nu$ eingetragen werden.
Für die Erlöse muss eine neue Tabelle eingefügt werden mit dem Platzhalter $table_es$. In der Summenzeile müssen die Variablen $SUMESGES$ und $SUMESANT$ stehen. Es kann eine Kostentabelle kopiert werden und die Platzhalter anschließend ausgetauscht werden.

Z.B. kann sie so aussehen:


FAQBild17_n

Dem Wirtschaftsplan muss nun auch die Tabelle für die Zuführung hinzugefügt werden. Es gibt neue Platzhalter für die Vorauszahlung der Bewirtschaftung und der Instandhaltungsrücklage. Die Vorlage für diesen Teil kann wie folgt aussehen:

FAQBild18_n

Es kann dann gefüllt wie folgt ausschauen:
FAQBild19_n

Die Platzhalter lauten wie folgt:

$GESAMTKOSTENBETRAGMONAT$

Bewirtschaftungskosten des Eigentümers je Monat (umlage- und nicht umlagefähige Kosten)

$SUMESANTMONAT$

Anteil des Eigentümers an den Erlösen je Monat

$table_wpir$

Auflistung der Rücklagenzuführung als Monatsbetrag

$SUMMONATHAUSGELD$

Summe des monatlichen Hausgeldes (Bewirtschaftung, Erlöse, Instandhaltungszuführung)

$table_wpirdetailsueb$

Überschrift für detailliertes Hausgeld:
Alte und neue Vorauszahlung, Veränderung, Monate und Differenzbetrag (hierfür ist in den Optionen „Rücklagen detailliert ausweisen“ zu setzen)

$table_wpirdetails$

Inhalte für Tabelle detailliertes Hausgeld (hierfür ist in den Optionen „Rücklagen detailliert ausweisen“ zu setzen)

$table_wpirdetailsges$

Gesamtbeträge für detailliertes Hausgeld (hierfür ist in den Optionen „Rücklagen detailliert ausweisen“ zu setzen)

$SUMALLEGESKOSTEN$

Gesamtkosten des Objektes

$GESAMTKOSTENBETRAG$

Gesamtkosten des Eigentümers

$SUMESGES$

Gesamterlöse des Objektes

$SUMESANT$

Gesamterlöse des Eigentümers

$SUMBEWIRT$

Zwischensumme fürs Objekt (Gesamtkosten ./. Erlöse)

$SUMBEWIRTANT$

Zwischensumme für den Eigentümer (Gesamtkosten ./. Erlöse)

$SUMRUECKL$

Rücklagenbetrag des Objektes

$SUMRUECKLANT$

Anteil des Eigentümers an der Rücklagenvorauszahlung

$SUMALLEGESKOSTENES$

Gesamtbetrag des Wirtschaftsplans fürs Objekt

$SUMALLEES$

Gesamtbetrag des Wirtschaftsplans für den Eigentümer

$HINWEISRUND$

Hinweistext: * Beträge sind gerundet.

Neue Optionen für Abrechnungen und Wirtschaftsplan:

Hausgeldabrechnung

Der Rückstand der Instandhaltungsrücklage kann optional über „Rückstand ausweisen“ auf der Abrechnung dargestellt werden.

Auch können die Anteile der einzelnen Eigentümer an Zinsen, Kosten etc. für die Instandhaltungsrücklage optional ausgewiesen werden (ohne Option werden die Anteile unterdrückt und nur die gesamte Rücklage dargestellt). Diese Optionen gelten auch für den Druck unmittelbar aus dem Modul Instandhaltungsrücklagen.

Bitte beachten Sie, dass der Druck der Instandhaltungsrücklage aus dem Programmmodul Instandhaltungsrücklage auf die Buchhaltung zugreift und somit aus diesem Modul er mit der Abrechnung 2011 möglich ist. Für die Abrechnung 2010 drucken Sie die Instandhaltungsrückstellung bitte aus der Hausgeldabrechnung heraus.

FAQBild20_n

Wirtschaftsplan

FAQBild21_n


Das Ergebnis des Gesamtwirtschaftsplanes wurde aufgeteilt in Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklage. Beides wird separat ausgewiesen. Für den Ausweis muss das Konto mit der entsprechenden Kontofunktion (29) im Kontenstamm angelegt sein.

Über die Option „Rücklagen detailliert ausweisen“ wird das Hausgeld entsprechend gesplittet dargestellt, sofern die notwendigen Platzhalter in Ihrer Vorlage vorhanden sind.

$table_wpirdetailsueb$
$table_wpirdetails$


$table_wpirdetailsges$

FAQBild22_n

FAQBild23_n

Hinweise:

Wenn Sie zuvor die Rücklage nicht gebucht haben, beachten Sie bitte, dass diese nun gebucht werden muss und die zu verteilenden Konten auch im Kontenstamm einen Verteilungsschlüssel für die Rücklage hinterlegt haben.

Haben Sie die Rücklage bisher nicht über die Abrechnung gedruckt, sondern unmittelbar über das Rücklagenmodul, so ist in der Instandhaltungsrücklage ggf. zuvor das Kennzeichen Wohngeld aktiv zu setzen, damit die Instandhaltungsrücklage über das Abrechnungsmodul gedruckt werden kann und auch bereits bei nicht gesplitteter Sollstellung die Istrücklage darstellen kann.

FAQBild24_n

In den Optionen der Abrechnung muss die Instandhaltungsrücklage zudem aktiviert und die gewünschte Vorlage hinterlegt werden:

FAQBild25_n

Wenn die Istrücklage ausgewiesen werden soll, ist die Option Rückstand ausweisen zu setzen!


Wird die Mustervorlage für die Abrechnung nach VNWI verwendet, so handelt es sich um eine Vorlage mit Soll-Vorauszahlungen. Die Empfehlung des VNWI ist es, in der Versammlung nur die Abrechnungsspitze zu beschließen, daher ist die Vorlage auf Sollvorauszahlungen basierend. Eine entsprechende Vorlage nach Istvorauszahlungen kann vom Kunden jederzeit gerne eingerichtet werden.

Um die Vorlage sinnvoll nutzen zu können, ist die Option Bemessungsgrundlage in Tabelle einzuschalten, da sonst die Spalten nicht richtig gefüllt werden.

FAQBild26_n

Wenn die E/A-Liste aus der Abrechnung verwendet werden soll (Einrichtung s. Handbuch), dann dürfen keine Umbuchungen von einem Kostenkonto auf ein anderes Kostenkonto erfolgen.
Hier sollten entweder bereits die Ursprungsbuchungen aufgesplittet werden oder wenn das nicht möglich / zu aufwendig sein sollte, dann sollten die Umbuchungen über ein Zwischenkonto mit der Kontofunktion Geldkonto (wie auch bereits bei Umbuchungen mit Mehrwertsteuerschlüssel oder Kostenstelle), welches dann ebenfalls einer Kontengruppe zugewiesen ist, erfolgen.

FAQBild27_n

Die Kontengruppen stehen nicht in allen Objekten zur Verfügung, sondern werden objektweise angelegt. Damit diese
aber auch in anderen Objekten zur Verfügung stehen und nicht überall neu angelegt werden müssen, gibt es in der
Kopierfunktion im Kontenstamm die Möglichkeit, die Bankkontengruppe zu kopieren.

FAQBild28_n

Anschließend kann man eine Bankkontengruppe zu einem Konto in anderen Objekten aktualisieren.


FAQBild29_n

Prüfen Sie vor dem Einbuchen Ihrer Abrechnungsergebnisse, ob Sie die aktuellsten Updates über das Autoupdate
geladen haben. Sollte dies nicht der Fall sein, aktualisieren Sie bitte zuvor Ihr Karthago (Datei / Einstellungen / Optionen
/ Autoupdate).

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Februar 2011 um 16:36 Uhr