JUDIKAT Funktionen – perfektioniert für eine reibungslose Zwangsverwaltung
Mit JUDIKAT wird Zwangsverwaltung lt. ZwVwV angenehmer, denn die Software unterstützt Sie bei allen Aufgaben rund um das Zwangsverwalten von Mietobjekten.

Von Anfang an kompetent: Mit der Verfahrenseröffnung geht nicht nur die Eintragung der Zwangsverwaltung ins Grundbuch einher. JUDIKAT führt Sie Schritt für Schritt durch die Anlage der verfahrensspezifischen Daten.

Um besonders in der Kommunikation mit dem Gericht alle verfahrensrelevanten Objektdaten schnell überschauen zu können, erfassen Sie diese separat auf dem Reiter Zwangsverwaltung:

  • zuständiges Gericht und Rechtspfleger
  • Aktenzeichen
  • Vergütungssatz und Prozentsatz Regelvergütung
  • Termine
  • Eventuelle Versteigerungsdaten
  • Gläubiger
  • Die am Verfahren beteiligten Verfahrens- / Adressen

Die Daten sind teilweise Bestandteil der Ersteher-Abrechnung und können automatisch dorthin übernommen werden. Egal, ob Sie Ihre Verwaltervergütung prozentual oder nach Aufwand gemäß § 19 der Zwangsverwalterverordnung (ZwVwV) erstellen, beide Varianten sind im Programm vorgesehen und minimieren Ihren Abrechnungsaufwand.

Viele Adressaten – wenig Aufwand: Mit den Serienbriefsets erstellen Sie ohne großen Aufwand individuelle Schriftstücke für alle Beteiligten. Alle abgestimmt auf Ihr Corporate Design.

In der Zwangsverwaltung kommt es häufig vor, dass verschiedene Serienbriefe an unterschiedliche Adressaten verschickt werden müssen. Um den Arbeitsaufwand für Sie minimal zu halten, arbeitet JUDIKAT mit Serienbriefsets. Das bedeutet, dass Sie nur einmal Ihre Dokumentvorlagen erstellen und unter einer selbst definierbaren Kategorie abspeichern. Diese Dokumentengruppe ist nun Ihr Set, das Sie für jedes Zwangsverwaltungsverfahren verwenden können, z. B.:

  • Amtsgericht: Inbesitznahmebericht
  • Mitteilung an die Versicherung
  • Benachrichtigung für die Mieter
  • Infoschreiben für den Energieversorger

Im Anschluss an die Brieferstellung können Sie Ihre Schreiben in die Dokumentenverwaltung übernehmen – Ihre digitale Verfahrensakte.

JUDIKAT ermittelt automatisch Ihre Vergütungsansprüche entsprechend dem hinterlegten Vergütungssatz. Aber auch die tatsächlich aufgewendeten Stunden können in Rechnung gestellt werden.

Für die Abrechnung der Verwaltergebühr stellt Ihnen das Modul zahlreiche Mustervorlagen in Microsoft Word zur Verfügung, die eine exakte Abbildung der Zwangsverwalterverordnung nach Vorgaben §18 (1) und §18 (2) sind und entsprechend Ihren Corporate Design Vorgaben modifizierbar sind.

In der Abrechnung wird für jeden Mieter die gesamte in Soll gestellte Miete sowie gegebenenfalls hierauf geleistete Zahlungen ausgewiesen. JUDIKAT ermittelt entsprechend dem hinterlegten Vergütungssatz (z. B. 10 % der Ist-Mieten sowie 20 % hieraus für die Soll-Mieten) Ihre Vergütungsansprüche. Optional können Sie auch die tatsächlich aufgewendeten Stunden, angefallene Auslagen in tatsächlicher Höhe oder als Pauschale in Rechnung stellen. Sollte Ihre Mindestvergütung nicht erreicht werden, wird diese am Ende des Verfahrens unter Abzug der bereits vereinbarten Vergütung berechnet.

Nachfolgend einige Musterbeispiele:

  • Mindestvergütung
  • Auslagen
  • Abrechnung (Gliederung der Einnahmen und Ausgaben)

Alle Standardlisten der Mietverwaltung auf Knopfdruck griffbereit: Einzelsaldenliste, Abrechnung, Kassen- und Kontenbuch nach § 15 Zwangsverwaltervorordnung, Einnahmen- / Ausgabenliste

In der Zwangsverwaltung ist es notwendig, dem Gericht gegenüber Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben des Verfahrens zu legen. Die erforderlichen Übersichten können Sie mit JUDIKAT im Handumdrehen erstellen.

Folgende Listentypen können generiert werden:

  • Einzelsaldenliste
  • Abrechnung
  • Mieteinnahmen
  • Kassen- und Kontenbuch nach § 15 ZVV
  • Einnahmen- / Ausgabenliste (E/A-Liste)

Sollte die Rechnungslegung beispielsweise nur für ein Halbjahr benötigt werden, lässt sich der Zeitraum der Abrechnung selbstverständlich eingrenzen.

Individuell konfigurierbar und immer korrekt aufgeschlüsselt: Gestalten Sie die Nebenkostenabrechnung nach Ihren Vorstellungen – detailliert, einzeln oder als Gesamtabrechnung.

Mit JUDIKAT können Sie Betriebskostenabrechnungen auf Basis der vorhandenen Buchhaltung erstellen. Rückwirkend ist dies für neue Objekte ebenfalls möglich. Erfassen Sie die Daten einfach in der Abrechnungsdatei.

Die Abrechnung erfolgt über vorher definierte Schlüssel. Diese können problemlos über die Schnellerfassung eingegeben werden. Erfasst werden hier die Werte eines Schlüssels für alle Mieter. Selbstverständlich stehen auch Verbrauchsschlüssel oder variable Schlüssel, wie m²-Tage zur Verfügung.

JUDIKAT ermöglicht Ihnen eine stichtagsgenaue Abrechnung mit dem Ersteher und berücksichtigt dabei selbstverständlich alle Buchungen, die im Zuge der Zwangsverwaltung anfallen.

Ist ein Objekt zwangsversteigert worden, muss das Zuschlagsdatum sowie das Datum des Aufhebungsbeschlusses erfasst werden. Nach dieser Eingabe erfolgen keine automatischen Sollstellungen der Mieter mehr.

Alle Buchungen, die in den Zeitraum der Zwangsverwaltung fallen, werden zulasten oder Gunsten der Zwangsverwaltungsmasse abgerechnet. Alle übrigen Buchungen werden (anteilig) zulasten oder Gunsten des Erstehers berechnet.

Ihr Ansprechpartner
Joachim Mayenfels

Vertrieb
Tel. +49 (0)221 36799-50
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